Der bittere Geschmack, das typische Aroma von Absinth, das ist genau das was die Absinthliebhaber so besonders an diesem Getränk lieben. Fragt man jedoch einen Absinthtrinker, bekommt man die unterschiedlichsten Aussagen, denn jeder Absinth schmeckt anders. Zusätzlich trinkt man Absinth mit unterschiedlichen Ritualen. Diese Spirituosen werden nicht einfach nur gekippt, sondern zelebriert. Und dazu wird in der Regel auch Zucker verwendet. Folglich kann der Absinthtrinker nicht im Original sagen wie sein Absinth nun wirklich schmeckt. Zuletzt trinkt man den Absinth auch verdünnt.
Bei uns in Deutschland ist Absinthe auch wieder erlaubt, allerdings nur bis zu einem bestimmten Thujon Gehalt. Jedoch ist dieses Thujon nicht für den Geschmack verantwortlich. Thujon ist eine halluzinogene Droge, ein Nervengift. In der chemischen Zusammensetzung ähnelt es dem THC, dem Wirkstoff in der Cannabispflanze. Jedoch kann das Thujon nach der Herstellung auch entfernt. Die bitteren Kräuter sind für den Geschmack verantwortlich: Wermut, Anis, Isop und weitere Kollegen ihrer Art. Manchmal auch Kreuzkümmel, Fenchel, Veilchen usw. Der Gesetzgeber sagt, dass ein Absinth der als Bitterspirituosen deklariert wird, nicht mehr als 30 mg pro Liter Thujon enthalten dar. Das ist zwar weitaus niedriger als die Thujon Gehalte aus früheren Zeiten, jedoch stört dies den Absinth in seiner Wirkung nicht.
Absinth kaufen, das ist dagegen einfacher wie nie zuvor. Früher musste man in ein Fachgeschäft, in einen Kramladen gehen, mitunter weite Wege in Kauf nehmen. Heutzutage setzt man sich in den Sessel und bestellt seinen Absinth bequem in einem Absinthe Shop. |