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Online seit: 30. April 2007 |
Autor: Daniel Franke
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Kategorie: Finanzen |
Gelesen: 1687 | Rating :     
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Jahr für Jahr schließen Millionen von Verbrauchern in Deutschland eine Lebensversicherung ab und das obwohl statistisch gesehen bereits jeder Deutsche eine solche Police sein eigen nennen müsste. Meist wird dem ahnungslosen Verbraucher anstelle einer Risikolebensversicherung gleich eine Kapitallebensversicherung verkauft unter dem Vorwand, damit könne er das Todesfallrisiko absichern und den Vertrag gleich noch als Kapitalanlage nutzen. Doch in erster Linie profitiert nicht der Kunde von einer solchen Kapitallebensversicherung, sondern der Vermittler. Nur die wenigsten Verbraucher wissen, dass es im Schnitt 5 bis 10 Jahre dauert, bis eine solche Police überhaupt positive Renditen erwirtschaftet. Solange dauert es nämlich, bis sich Versicherung und Vermittler die meist mehr als hohen Gebühren und Provisionen für einen solchen Vertrag aus dem Geld des Kunden genommen haben. Erst danach wird das Kundengeld seinem eigentlichen Zweck zugeführt und auch das nur teilweise. Hohe Verwaltungskosten und ein niedriger Garantiezins sorgen dafür, dass eine Kapitallebensversicherung genau betrachtet nicht Fisch und auch nicht Fleisch ist. Für die Absicherung des Todesfallrisikos ist sie viel zu teuer und als Kapitalanlage taugt sie aufgrund der hohen laufenden Kosten, der völlig überzogenen Abschlussgebühren und der gesetzlichen Restriktionen bei der Wahl der Geldanlagen durch den Versicherer ebenfalls nicht. Wesentlich sinnvoller ist eine Kombination aus Risikolebensversicherung und zum Beispiel einem Riester Vertrag. Über die Risikolebensversicherung wird dabei das Todesfallrisiko des Versicherungsnehmers abgedeckt und der Riester Vertrag sorgt für einen staatlich geförderten Vermögensaufbau. So kann mit demselben Geld einerseits das zu versichernde Risiko abgedeckt und andererseits eine vernünftige Kapitalanlage aufgebaut werden. Ein Riester Vergleich zeigt dabei verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage auf. Der Anleger kann wählen zwischen fondsgebundenen Riester Verträgen, Banksparplänen und Rentenversicherungen. Dabei eignen sich Riester Fondssparpläne besonders für junge Menschen, während Banksparpläne in erster Linie für Personen geeignet sind, die sich wesentlich näher am Rentenalter befinden und aus diesem Grund eine höhere Sicherheit bei ihrer Geldanlage wünschen. Was der Verbraucher auch wählt, er wird auf jeden Fall mit einer Kombination aus Riester Rente und Risikolebensversicherung besser fahren, als mit dem Abschluss einer völlig überteuerten und unrentablen Kapitallebensversicherung. |
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