Stimmausbildung durch Gesangspädagogik

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Autor : Stephanie
Online seit : 17. August 2009


  
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Stimme und Gesang werden durch das Zusammenwirken von Stimmbändern im Kehlkopf und den Ansatzräumen erzeugt. Die Länge der Stimmbänder und deren Schwingung sind für die Höhe der Stimme verantwortlich. Aus diesem Grund ist bei Kindern die Stimmlage anfangs eher hoch und wird im Laufe der Zeit immer tiefer. Vor allem bei Jungen ist der Wachstum der Stimmbänder um einiges ausgeprägter als bei Mädchen, welches vor allem durch den Stimmbruch bemerkbar wird. Im Allgemeinen kann man die Stimmlagen in Sopran, Tenor, Alt und Bass untergliedern.  

Mithilfe einer Gesangsausbildung kann die Stimme geeignet für den musikalischen Gebrauch aufgebaut werden. Als Grundlage wird eine gute und belastbare Stimme angesehen. Darüber hinaus ist das A und O einer professionellen Gesangsausbildung die Atmung. Wird diese falsch ausgeführt, kommt es in den verschiedensten Muskelgruppen (Bsp. Kiefermuskulatur) zu Anspannungen die zu Inflexibilität führen können. Man kann verschiedene Atemtechniken voneinander unterscheiden, am effektivsten ist die Zwerchfellflankenatmung. Dabei kann sich die Brust nach allen Seiten ausdehnen und das Zwerchfell kann optimal eingesetzt werden. Die Artikulation und die Stimmerzeugung spielen neben der richtigen Atemtechnik eine wesentliche Rolle.

Ziel einer Gesangsausbildung ist die Erweiterung des Stimmumfangs. Ein Berufssänger hat einen Stimmumfang von mehr als zwei Oktaven. Hierbei lässt sich sehr leicht eine geschulte von einer ungeschulten Stimme unterscheiden. Darüber hinaus geht die Stimme gleichmäßig von der Tiefe in die Höhe über, ohne auffällige Unterbrechungen. Neben einer guten und belastbaren Stimme verlangt eine Gesangsausbildung vor allem viel Übung und Selbstdisziplin.

Die Gesangspädagogik beschäftigt sich mit den verschiedensten Methoden und Schwerpunkten der Stimmenausbildung. Vor allem die neueren Methoden konzentrieren sich auf die verschiedenen Atemtypen. Allgemein werden jedoch die Funktionszusammenhänge von Stimme und Gehör vermittelt. Dabei stehen im Grunde die Wechselwirkung von Stimme und Gehör, die Körper- und Klanggestalt und der Klang- und Atemrhythmus im Mittelpunkt der Betrachtung.