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holgerr's Profil und
Details
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Allgemein war und ist der Keller, gerade in wirtschaftlichen Notzeiten und Zeiten kleinbäuerlicher Existenz ein wesentlicher Teil des Hauses und Hofes: als Vorratsraum. Die gleichbleibend kühle Temperatur, die Größe eines Kellers, sowie seine Abtrennung als nicht frei zugänglicher Raum waren hier überlebenswichtig, halfen bei damals fehlender Elektrizität und nicht vorhandenen Geräten dauerhaft, Nahrungsmittel zu konservieren.
Nahrungsmittel, die aus Eigenproduktion und mühsamer, zeitintensiver Handarbeit entstanden waren: eingemachtes Obst und Gemüse, selbstgekochte Marmelade, auch selbst hergestellte Butter, Milch, Rahm Käse, sowie Wurst/ Schinken oder auch zu lagernde Erzeugnisse wie Kartoffeln, Äpfel, Zwiebeln u.a. oder zur Lebenserhaltung und Beheizung wichtiges Holz oder Kohle fanden hier im Keller ihren trockenen, sicheren Aufbewahrungsort - in Friedenszeiten zumindest.
Der Generation unserer Großeltern und der verfolgten, jüdischen Mitbürgern werdw sich jedoch durch die Verheerungen und Schrecken des zweiten Weltkriegs und der Diktatur des dritten Reiches noch an ganz andere, eher mit Todesangst besetzte Bilder eines Kellers eingebrannt haben: z. B. durchwachte Nächte in überfüllten Luftschutzkellern oder etwa das Sich-Verstecken-Müssen in eiskalten Kellern, auf Dachböden oder in Ruinen und Abrißlöchern aus Not und als Überlebenskampf.
Ein Keller ist daher für jede/n, wie sich zeigt, eben nicht gleich Keller!
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