Biologische Pflanzenschutzmittel

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Quelle : http://www.bio4flora.de/shop
Autor : Steffi
Online seit : 27. May 2007


  
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Setzen sie nach Möglichkeit bei Schädlingsbefall und Pilzerkrankungen an Obst und Gemüse keine harten Gifte ein, es ist zu Ihrem eigenen Nutzen. Biogärtner kennen eine Reihe von " Hausmitteln ", die wenn sie frühzeitig zur Anwendung kommen - Ihnen die Plagegeister vom Halse schaffen Denn wie eine gut sortierte Apotheke hält die Natur selbst in Kräutern, Gemüsepflanzen und Bäumen probate Mittel für Pflanzenschutz und Düngung bereit.


Allerdings müssen diese Mittel in Form von Jauchen, Brühen und Tees angesetzt und verfügbar gemacht werden.


Herstellung der Spritzmittel


Besonders geeignet für die Herstellung der Spritzmittel sind Holzfässer. Heringsfässer müssen gut gebürstet, gebrüht und gelaugt werden, bevor sie verwendet werden . Plastikfässer sind wohl am ehesten verfügbar, sollten aber aus inerten Kunststoffen wie Polyethylen ( PE ) bestehen, weil ansonsten durch Freisetzung chemischer Verbindungen die Mikroorganismen geschädigt werden. Steingut-, Ton- und Emailegefäße sind ebenfalls geeignet. Metallgefäße sind ungeeignet, da Metall und Jauche schädliche, chemische Verbindungen freisetzen.
Optimal ist die Verwendung von nicht verschmutztem Regen- Bach oder Flußwasser. Die Gefäße sollten mit einem Gitter , alte Strumpfhose oder Deckel luftdurchlässig verschlossen werden, damit Gase austreten aber Tiere nicht hineinfallen können.

TIP : Man kann die Kräuter (diese können Sie in unserem http:////www.bio4flora.de/shop/main.php erwerben).auch in einen Sack oder in eine alte Gardine einwickeln , dieses wird dann mit einem Stein beschwert um auf den Boden des Gafäßes abzusinken. Wenn die Brühe/ Jauche dann fertig ist, wird der Sack dann ausgepreßt . Dadurch erspart man sich die Mühe des Absiebens .
 
Für den Ansatz gilt folgende Faustregel:
Auf 10 l Wasser reichen 1 kg frische oder 100-200 g getrocknete Pflanzen.
100 g Droge (getrocknete Pflanzen) entsprechen 600-800 g Frischkraut.
20 l Spritzbrühe reichen für ca. 1 Morgen (0,25 ha oder 2.500 m2) Kulturfläche.